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12.11.2020

ERFA-Gruppe E-Mobilität gestartet

Anfang November traf sich die ERFA-Gruppe E-Mobilität zu ihrer Auftaktveranstaltung. Alle Beteiligten zogen ein positives Fazit. Für 2021 sind Folgeveranstaltungen geplant.

Bild: FV EIT BW

Zur neuen ERFA-Gruppe des Fachverbands trafen sich Unternehmer und leitende Beschäftigte aus verschiedenen Regionen Baden-Württembergs in Stuttgart. Reiner Ullmann, Sonderbeauftragter für den Bereich Elektromobilität im Fachverband, brachte im Rahmen seiner Begrüßung seine Freude zum Ausdruck, dass nach Corona bedingter Verzögerung der Einstieg in die ERFA-Gruppe als Präsenzveranstaltung noch im Herbst 2020 gelungen ist. Nach einer Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmer auch ihre individuellen Beratungs- bzw. Themenbedarf schilderten, gab Reiner Ullmann eine Übersicht über den geplanten Programmablauf.

Marktsituation
Ullmann machte deutlich, dass das Thema E-Mobilität in den letzten Monaten sukzessive an Fahrt aufgenommen hat. Er verdeutlicht dies an den Zulassungszahlen, den Aktivitäten der Automobilherstellern und seinen Erfahrungen als zertifizierter E-Mobilität-Fachbetrieb. Die Errichtung der Ladeinfrastruktur ist ein zentrales Geschäftsfeld für die Fachbetriebe im E-Handwerk. Aufgrund der Dynamik und Komplexität der Thematik sieht man sich immer wieder mit neuen Fragestellungen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass beim Fachverband die ERFA-Gruppe E-Mobilität als Plattform angesiedelt ist.

Weiterbildung und Zertifizierung
Fritz Staudacher, etz Stuttgart, informierte in kurzen Zügen über das Weiterbildungsangebot der Fachorganisation und konstatierte einen steigenden Schulungsbedarf im Bereich der Elektromobilität. Er erinnerte daran, dass über die Teilnahme an einer zweitägigen E-Campus BW oder etz Schulung die Qualifikation zum E-Mobilität Fachbetrieb erreicht wird. Damit können sich E-Markenbetriebe in der Fachbetriebssuche als E-Mobilität Fachbetrieb ausweisen und als qualifizierte Innungsfachbetriebe rund um das Thema Elektromobilität präsentieren. Staudacher empfiehlt jedoch den Teilnehmern durch weitere Bildungsmaßnahmen Ihr Wissen auf Spezialgebieten, wie beispielsweise Lademanagement oder die Einbindung regenerativer Energien, sukzessive zu vertiefen.

Förderungen
Um die Elektromobilität voran zu bringen werden von Bund und Land Förderpakete aufgelegt. Sowohl beim Bezug von E-Fahrzeugen als auch bei der Errichtung von Ladepunkten können Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen profitieren. Die Teilnehmer erhalten eine Übersicht über die aktuellen Förderprogramme mit dem Hinweis, dass der Fachverband zyklisch über Neuerungen im elektro-inform, im Newsletter unter auf der Verbandshomepage informiert. Darüber hinaus wurden in kurzen Zügen die aktuellen steuerlichen Rahmenbedingungen beim Führen und Betanken eines E-Dienstwagens angesprochen.

Konstruktiver Austausch
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein konstruktiver Austausch der Teilnehmer unter der Moderation von Reiner Ullmann und Beteiligung von Andreas Hausch und Steffen Häusler von der FV-Geschäftsstelle.  Neben technischen Installationsthemen wurde insbesondere auch die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Stadtwerken, Netzbetreibern und Autohäusern ausgetauscht. Diskutiert wurden sowohl die Errichtung von Ladepunkten in großen Wohneinheiten als auch Konzepte mit Einbindung von Photovoltaik und Batteriespeicher und die Zusammenarbeit mit Bauunternehmen für anfallende Erd- und Betonarbeiten. Beiträge u.a. zum Materialeinsatz, der Verwendung von Messgeräten und Besonderheiten beim Schnelladen rundeten den Themen-Mix ab.

Folgeveranstaltungen geplant
In einer abschließenden Feedback-Runde zogen die Teilnehmer ein positives Fazit und verständigten sich für die Durchführung von Folgeveranstaltungen im Jahr 2021.

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