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24.09.2020

Austausch der Obermeister

Die Obermeister der baden-württembergischen Elektro-Innungen trafen sich am 18. September zur gemeinsamen Konferenz in Korntal-Münchingen.

Bild: FV EIT BW

47 Teilnehmer nahmen dies zum Anlass, sich über neue Themen der Branche zu informieren und sich über ihre Arbeit in den Innungen auszutauschen.

Der Wunsch nach persönlichem Austausch war unter den Obermeistern trotz der Corona-Pandemie so groß, dass der Fachverband die Obermeister-Konferenz unter strengen Hygieneregeln im September als Präsenzveranstaltung in Korntal-Münchingen durchführte.

Mit Politik im Dialog
Fachverband-Präsident Thomas Bürkle betonte in seiner Begrüßung und in seiner Einführung, dass jeder Betrieb nicht Corona-müde werden und auf die Hygienemaßnahmen achten solle. Zudem übermittelte er die Grüße des Ministerpräsidenten, mit dem er sich vor Kurzem zu aktuellen Themen des Handwerks austauschte, wie auch mit Bundeswirtschaftsminister Altmaier und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Kaufmann.

Darüber hinaus berichtete Bürkle über Aktuelles aus der Arbeit des Fachverbands, wie unter anderem die derzeit laufenden Tarifverhandlungen oder die eingeführte Pflicht für Photovoltaik-Anlagen auf Nichtwohngebäuden.

Von Elektromobilität bis neue Ausbildung – aktuelle Themen des E-Handwerks
Die Obermeister erwarteten darüber hinaus acht weitere Vorträge über aktuelle Themen der Branche. So erklärte Vizepräsident und Ressortleiter Wolfgang Schmitt die Bedeutung der DIN 18 015 für das E-Handwerk. Ressortleiter Alfred Veith gab einen Ausblick auf die Folgen der ausgeförderten PV-Anlagen und bewertete dabei verschiedene Modellentwürfe. Reiner Ullmann, Sonderbeauftragter des Vorstands für E-Mobilität, motivierte in seinem Vortrag die Obermeister, sich mit dem Geschäftsfeld der E-Mobilität zu beschäftigen und warb für die Schulung E-Mobilität Fachbetrieb. Ressortleiter Jürgen Taxis erläuterte den aktuellen Sachstand der beruflichen Neuordnung im E-Handwerk. Dabei ging er vor allem auf die neuen Ausbildungsinhalte ein. Fachverband-Präsident Thomas Bürkle betonte ergänzend, dass alle Beteiligten das Ziel haben, die neuen Ausbildungsberufe erfolgreich einzuführen.

Digitalisierung in allen Bereichen
Über verschiedene Aspekte der Digitalisierung ging es bei den weiteren Vorträgen: Steffen Häusler, technischer Berater des Fachverbands, berichtete zusammen mit Dr. Jens Lachenmaier vom FSTI über die ersten Ergebnisse des Projekts DigiZuSe, für das der Fachverband die Projektleitung inne hat. Martina Strohm, Referentin Kommunikation beim Fachverband, stellte die Ziele des Kompetenzzentrums Smart Home Living Baden-Württemberg vor, in dem der Fachverband Projektpartner ist. Über digitale Ausbildung ging es unter anderem im Vortrag über eine neue Online-Lernplattform von Kristin Silveira und Dr. Jürgen Jarosch vom etz Stuttgart. Abschließend erklärte Ludwig Klatzka, Geschäftsführer der META Handelsgesellschaft mbH, verschiedene Angebote, um Betriebe in ihren Prozessen digital unterstützen zu können.

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