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Elektro-Innung blickt positiv auf das kommende E-Zeitalter

Isny – Am Freitagabend, den 19.11.2021 fand unter 2G-plus-Bedingungen im Berghotel Jägerhof die festliche Herbstversammlung der Elektro-Innung Ravensburg statt. Obermeister Armin Jöchle begrüßte die Mitglieder und auch den Geschäftsführer der Kreishandwer
von links nach rechts: Armin Jöchle, Günter Maier, Thomas Dörflinger, Philipp Ernle, Wilhelm Stotz, Albert Volkwein, Franz MoosherrBild: Oliver Hofmann

„Wir haben auch angesichts der Corona Pandemie eine unverändert stabile Branchenkonjunktur und eine starke Auftragslage“, so Jöchle. Die Elektro-Innung Ravensburg versteht sich als die Stimme des Elektrohandwerks in der Region und ist Ansprechpartner für alle zukunftsorientierten Unternehmer der Branche. Rund 100 Innungsbetrieben mit ihren knapp 800 Beschäftigten machen einen Umsatz von 150 Mio. Euro und gemeinsam werden aktuell rund 150 Auszubildende im Elektrohandwerk ausgebildet.

„Insbesondere die E-Handwerke sind die Treiber der Energiewende und so manchem Schüler würde es guttun, eine Ausbildung im E-Handwerk zu absolvieren und damit aktiv an der Energiewende mitzuarbeiten, als Freitag demonstrieren zu gehen“, so die klare Meinung von Armin Jöchle.

Mit dem Biberacher Landtagsabgeordneten Thomas Dörflinger, handwerkspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Mitglied im „Ausschuss für Verkehr“ und im „Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus“, war wieder einmal ein sehr interessanter Gast bei der Herbstversammlung.

„Was kann das Handwerk von der Politik erwarten?“, so die Überschrift über dem Vortrag von Dörflinger.

„An was denkt die Bevölkerung, wenn von den tragenden Säulen unserer Wirtschaft gesprochen wird? Höchstwahrscheinlich Automobilindustrie oder Maschinenbau. Vermutlich wenige denken dabei an das Handwerk – und das ist ein Trugschluss. In über 133.000 Betrieben arbeiten ca. 800.000 Menschen jeden Tag mit Herz, Hand und Hirn, dass es in unserem Land weiter vorangeht“, so konstatierte Dörflinger.

Digitalisierung, Energiewende und demografischer Wandel nannte Dörflinger als die großen Herausforderungen für das Handwerk. „Hierzu habe das Land das Projekt „Handwerk 2025“ weiterentwickelt und im kommenden Jahr wird dazu noch der Baustein „Nachhaltigkeit“ hinzugefügt“, berichtet der Landtagsabgeordnete.

„Jetzt kommt das E-Zeitalter“, so schaute Dörflinger in die Zukunft. Ob E-Autos, PV-Anlagen, Smart Home oder generell die Energiewende, dazu sei das E-Handwerk Partner und Wegbegleiter, um auch die ambitionierten Klimaziele zu erreichen.

„Das Land wird im Dezember nochmals 20 Mio. EUR für die Fortführung der Landesinitiative „Elektromobilität IV“ beschließen, zum Thema Fachkräftemangel werden unter anderem vom Land Personalberater an den Kammern gefördert, die Meisterprämie ist auch 2022 gesichert und mit der Azubi-Card erhalten die Lehrlinge attraktive Vergünstigungen“, so berichtete Dörflinger von den Aktivitäten der Landesregierung für das Handwerk.

Verdiente Mitglieder der Innung wurden im Anschluss von den Ehrenobermeistern Wilhelm Stotz und Albert Volkwein geehrt. Philipp Ernle erhielt für 25 Jahre Meister den Silbernen Meisterbrief und Günter Maier erhielt die Bronzene Ehrennadel für 25 Jahre Vorsitz im Gesellenausschuss.

Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen wurde dann noch ein reger Austausch zwischen den anwesenden Betrieben gepflegt.

Text von Oliver Hofmann

 

Überreichung des Diamantenen Meisterbriefes

Von links nach rechts: Armin Jöchle, Wilhelm Keßler, Franz Moosherr

Der Obermeister der Elektro-Innung Ravensburg Herr Armin Jöchle überreicht zusammen mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Ravensburg Herr Franz Moosherr den Diamantenen Meisterbrief an Herrn Wilhelm Keßler, welcher Firmengründer der Elektro Keßler GmbH in Bad Waldsee ist und als langjähriges Vorstandsmitglied die Elektro-Innung Ravensburg mitgeprägt hat.

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